Datum: 03.04.2025

Girls‘ Day: Traditionelle Rollenbilder von Männer- und Frauenberufen gibt’s nicht mehr

Beim Girls’ Day sollen Mädchen und junge Frauen Einblicke in zukunftsorientierte Berufe erhalten können, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind. Dieses Jahr fand er am Donnerstag,
03. April, statt, und der Hochtaunuskreis war auch diesmal wieder mit dabei.

„Wir wollen zeigen, dass es die traditionellen Rollenbilder von Männer- und Frauenberufen nicht mehr gibt“, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr, der die Jugendlichen im Landratsamt begrüßte. Und das sei auch gut so, denn „Frauen haben längst bewiesen, dass sie in jedem Beruf die gleichen Anforderungen erfüllen können wie Männer“.

Mädchen von heute, sind die Fachkräfte von morgen – elf Schülerinnen waren vom diesjährigen Girls´ Day im Landratsamt des Hochtaunuskreises begeistert. Die jungen Mädchen bekamen dabei die Möglichkeit, in ihnen unbekannte Berufsfelder hinein zu schnuppern.

Organisiert und betreut wurde der Tag von der internen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Anja Auth und Mitarbeiterinnen des Landratsamtes. In diesem Jahr bauten die Mädchen zusammen mit den Mitarbeiterinnen des für Klimaschutz und Umweltbildung zuständigen Fachbereichs unter anderem Silos für Vogelfutter, die sie auch mit nach Hause nehmen konnten. Doch so ganz einfach war das nicht, denn zur Montage des Silos war auch der geschickte Umgang mit Bohrmaschine, Hammer und Nägeln gefordert. Mit der Aktion führte der Kreis eine kleine Tradition fort, denn seit drei Jahren ist stets ein Umweltprojekt in den Ablauf des Girls´ Days integriert.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause wurde durch den Fachbereich Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz das Berufsbild der Leitstellendisponentin vorgestellt. In der Zentralen Leitstelle laufen alle Notrufe, die im Hochtaunuskreis abgesetzt werden, zusammen. Die Disponentin muss dann entscheiden, welchen Rettungswagen sie zur Einsatzstelle schickt, ob ein Notarzt erforderlich ist oder welche Feuerwehren alarmiert werden müssen. Die Mädchen konnten „live“ die Zentralen Leitstelle des Hochtaunuskreises erleben. Dort wurde selbstverständlich auch das Abgeben eines Notrufes geübt.

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